Himmel, Herrgott, Hirschgeweih - ein Dorfkrimi von Fanny König

Der erste Fall für Dorfpfarrer Leopold Meininger 

Auf dieses Buch habe ich mich ganz besonders gefreut. Ein Mord in einem Dorf im tiefsten Niederbayern und ein Dorfpfarrer als Ermittler. Wie kann dieser Krimi denn nicht spannend und gleichzeitig auch noch lustig sein?

Schon nach den ersten Seiten habe ich ordentlich gelacht und der Ermittler in mir wurde auch geweckt. Ich konnte die Seiten des Buches gar nicht schnell genug umblättern.

In Fanny Königs ersten Krimi um Dorfpfarrer Leopold Meiniger, seine Haushälterin Maria Huber und den Dorfpolizisten Simeon Hirsch, geht es um einen sehr merkwürdigen Mord. Der Hauptbrandmeister Wimmer wird nach dem Feuerwehrfest tot im Wald aufgefunden, aufgespießt auf das Geweih eines ebenfalls toten Hirschs...

Dorfpolizist Simeon Hirsch, der aus dem fernen München stammt, kommt bei den Dörflern nicht so Recht vorwärts und holt sich die Hilfe vom Dorfpfarrer Leopold Meininger und seiner Haushälterin Maria Huber. Ein Glück, dass die Maria so gerne den "Tatort" im TV anschaut. Einen guten kriminalistischen Spürsinn hat sie also schon einmal und sagt den dem Pfarrer Meininger und dem Polizisten Hirsch gleich wie der Hase läuft.

Neben den Ermittlungen steht dann auch noch das jährliche Pfarrfest an und Pfarrer Leopold Meininger hat alle Hände voll zu tun. Alles muss genau geplant werden, nicht dass es am Ende noch am Essen fehlt. Es bleibt spannend bis zur letzten Seite.

Eine eingeschworene Dorfgemeinde und jede Menge Leichen im Keller

Klappentext: Hauptbrandmeister Wimmer wird tot im Wald aufgefunden – aufgespießt von einem Hirschgeweih. Die Bewohner der kleinen Gemeinde Eichenberg fallen beinahe vom Glauben ab: ein Mörder in den eigenen Reihen? Das kann nicht sein! Dumm nur, dass die sturen Dörfler den ermittelnden Polizisten aus dem fernen München nicht leiden können. Der sieht nur einen Weg, den Fall zu lösen: Er braucht göttliche Unterstützung – und zwar in Form vom beliebten Dorfpfarrer Leopold Meininger und seiner Köchin Maria. Denn die kennen ihre Schäfchen schließlich am besten. Auch die schwarzen ...

Einfach ein Stückerl Heimat und a bisserl Mord!

Zugegeben, wer nicht aus Bayern kommt und generell nichts mit der bayrischen Lebensart anfangen kann, der wird es auch mit dem Buch schwer haben. Ein wenig Dialekt und sehr viel bayrisches Lebensgefühl macht dieses Buch zu einem ganz besonderem Schmankerl. Da ich selbst ein Dorfkind aus Bayern bin, kommt mir der ein oder andere Charakter sehr bekannt vor, deren Eigenheiten hervorragend zu Papier gebracht worden sind! Ich hatte also eine Menge Spaß mit dem Hirsch und dem Pfarrer und freilich auch mit der Maria. 

Pfarrer Meininger, Köching Maria und Dorfpolizist Hirsch waren richtig sympathische Figuren, die man einfach gern haben musste.

Das Cover und die Inhaltsangabe lassen schon ahnen, dass der Krimi kein blutrünstiger Thriller wird. Ein Muss für alle Bayern-Liebhaber und Krimi-Leser, die es nicht allzu blutig mögen. Volle 5 Punkte für diesen tollen Dorfkrimi.

Über die Autorin

Fanny König kennt sich als niederbayerisches Madl bestens mit dem Zwist zwischen Dörflern und Städtern aus, denn auch sie hat es nach dem Abitur in die große weite Welt gezogen: Nach dem Studium der Literaturwissenschaft in München lebte sie einige Zeit in London und in Auckland. Inzwischen ist sie zurück in der bayerischen Hauptstadt, wo sie als Redakteurin viele Buchprojekte betreute, bis die Liebe zum Schreiben sie die Seiten wechseln ließ.

Die Fakten

Titel: Himmel Herrgott, Hirschgeweih
Autor: Fanny König
Erscheinungsjahr: 9. März 2020 
Verlag: Penguin Verlag 
Genre: Kriminalroman / Dorfkrimi
Preis: ab 9,99 €

Dorfpfarrer Meininger ermittelt weiter - Wer Bier verschenkt, wird aufgehängt

Wenn dir der ersten Teil genauso gut gefallen hat wie mir, dann musst du gar nicht traurig sein, wenn die letzte Seite gelesen ist. Schon im Februar 2021 soll der zweite Band mit Dorfpfarrer Meininger erscheinen. Am Besten gleich vorbestellen oder auf die Merkliste setzen ;-)

Klappentext: Im beschaulichen niederbayerischen Dörfchen Eichenberg hat man beinahe schon wieder vergessen, dass der Hofbauer-Metzger eine Schwester hat. Schließlich hat sich die Claudia vor fünf Jahren aufgemacht, um in Berlin zu studieren. Jetzt steht sie wieder auf der Matte und will mit ihren Freunden aus der Großstadt in einem Food-Truck vegane Würstchen und irgendein hochmodernes Craft-Bier verkaufen. Aber da stellen sich die Eichenberger stur: nicht mit ihrem Bier! Als plötzlich einer der Berliner Gockel mausetot aufgefunden wird, wundert das die Einheimischen nicht. Und stören tut es auch erst mal nur Pfarrer Leopold Meininger und seine Köchin Maria – denn die müssen Dorfpolizist Simeon Hirsch bei seinen Ermittlungen tatkräftig unter die Arme greifen ...

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*Amazon-Werbelink / Das vorgestellte Buch wurde mir kosten- und bedingungslos von „Bloggerportal Randomhouse“ zur Verfügung gestellt

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