Frau Merian und die Wunder der Welt

Frau Merian und die Wunder der Welt

Stellt euch vor, ihr öffnet ein Buch und hofft auf eine ruhige Leseabendstunde. Vielleicht mit einem Tee in der Hand und einer kuscheligen Decke über den Beinen. Und dann – *puff* – erkennt ihr, dass das Buch gar nicht das entspannte Leseerlebnis ist, das ihr erwartet habt, sondern viel, viel mehr.

Zu Beginn unserer Reise mit Maria begegnen wir einem geheimnisvollen Mann, Jan de Joong, bevor unsere Heldin sich auf den Weg nach Amsterdam macht. Einmal dort, eröffnet sich Maria nicht sofort die Welt des Ruhmes und der Kunst. Vielmehr zeigt uns die Geschichte einen Realismus, der oft in historischen Romanen fehlt: Die Notwendigkeit, zu überleben und sich durchzuschlagen, Kontakte zu knüpfen und Türen zu öffnen.

"Frau Merian und die Wunder der Welt" ist aber keine Biographie, sondern ein sehr atmosphärischer Roman und vor allem auch eine Liebesgeschichte …

Die Präsenz von Jan in Marias Leben ist wie ein ständiger Tanz zwischen Nähe und Abstand. Jedes Mal, wenn er in ihrer Nähe ist, wird die Atmosphäre elektrisch, und man spürt, dass zwischen ihnen mehr ist, als nur flüchtige Begegnungen. Doch wer ist dieser Jan de Joong wirklich? Die Fragen um ihn sind fast so fesselnd wie Marias Reise nach Surinam.

Über Marias Traum von Surinam – dieses verführerische Ziel ist konstant präsent, fast wie ein pulsierendes Herz im Hintergrund der Geschichte. Und als sie schließlich dort ankommt, fragen wir uns gemeinsam mit ihr: War der Traum vielleicht süßer als die Realität?

Die Antwort? Nun, das müsst ihr selbst herausfinden. Aber ich kann euch sagen, dass meine Anfangserwartungen durch das Buch hinweggefegt wurden. Jede Seite zog mich tiefer in das Geheimnis um Jan und die Frage, wie Maria es nach Surinam geschafft hat. Und ja, auch ich war hungrig nach Antworten bezüglich ihrer Zukunft.

Ein vermeintlich unscheinbares Buch entpuppt sich als eine fesselnde Geschichte, die nicht nur unterhält, sondern auch einen kleinen Einblick in historische Ereignisse jener Zeit gibt. Und der spannendste Moment? Zu erkennen, dass Maria Sybilla Merian tatsächlich gelebt hat und ihre Geschichte größtenteils wahr ist. Jan de Joong bleibt allerdings unser kleines Geheimnis.

Für alle, die ein Buch suchen, das sowohl historisch fundiert als auch fesselnd ist, ist "Frau Merian und die Wunder der Welt" genau das Richtige. Es ist nicht nur ein Roman, es ist eine Reise in die Vergangenheit, die jeden Leser in ihren Bann zieht.

 

"Amazon-Werbelink" / Das vorgestellte Buch wurde mir kosten- und bedingungslos von „Bloggerportal Randomhouse“ zur Verfügung gestellt.

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